Kultur an der Kante – Leben statt Leerstand

„Manheim darf nicht für den Profit von RWE abgebaggert werden“, ist die Meinung einer Besucherin an der Mahnwache in Manheim. Sie steht an dem Ort, der nicht für Braunkohle sondern für Kies und Schotter von der Landkarte verschwinden soll. RWE benötigt den Abraum für die Stabilisierung der Abbaukante und für die Errichtung des Yachthafens vor Elsdorf.

Warum wird dann der bereits gewonnene Abraum gewinnbringend verkauft? Warum glaubt man an das Märchen eines wundervollen See, woher soll das Wasser für dessen Befüllung kommen? Es gibt andere Lösungen, die aber nicht so gewinnbringend für RWE sind und deshalb soll dieser Ort zerstört werden. „Dieser Ort kann mit seiner wunderschönen Kirche wiederbelebt werden, wie auch die anderen Dörfer im Rheinischen Braunkohlerevier“, äußert sich Sabine Schur von der Mahnwache. “

Aus dem Beschluss „Hambi bleibt“ müssen Taten folgen, das heißt die Bagger müssen vor dem Manheimer Loch endlich stehen bleiben, die Zerstörung von Natur beendet und die Dörfer wiederbelebt werden“.

Aus diesem Anlass beteiligen wir uns an dem Festival „Kultur an der Kante – Leben statt Leerstand“ mit einer Zeitreise durch Manheim am Sonntag 31.08.2025, Treffpunkt an der Kirche ab 11:30 Uhr.

Nach einem spannenden und informativen Spaziergang laden wir zum Austausch an die Mahnwache ein. Am Nachmittag finden Konzerte sowie Workshops statt. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch. Mehr Infos unter www.kultur-an-der-kante.de

Schreibe einen Kommentar